• Bagdad, 1997. Salim, jeune étudiant irakien, est arrêté par la police pour avoir lu un livre interdit par le régime de Saddam Hussein. Du jour au lendemain, il est contraint de quitter son pays sans savoir s'il pourra un jour revoir ses proches. Exilé en Libye, il rejoint un réseau clandestin pour braver la censure et faire parvenir une lettre à sa fiancée, Samia. Se souvient-elle encore de lui ? Le message, envoyé comme une bouteille à la mer, devra suivre un long chemin, étrange et périlleux, avant d'arriver à destination, porté par de nombreux messagers...

  • Meine Mutter weinte, wenn sie sehr glücklich war. Sie nannte diesen Widerspruch 'Glückstränen'. Mein Vater dagegen war ein überaus fröhlicher Mensch, der überhaupt nicht weinen konnte. Und ihr Kind? Ich erfand eine neue, melancholische Art des Lachens. Man könnte es als 'Trauerlachen' bezeichnen. Diese Entdeckung machte ich, als mich das Regime packte und in Ketten warf.

  • Auf der dunklen Seite der Erde beginnt diese Geschichte eines Briefes, die ich Euch erzählen will. Irak im Oktober 1999 - Salim, ein ehemaliger Student, schlägt sich im libyschen Exil als Bauarbeiter durch. Er war wegen des Besitzes verbotener Bücher verhaftet worden. Über seinen Onkel ist ihm die Flucht aus dem Irak gelungen, doch er hat nie wieder von seiner Familie, seinen Freunden und vor allem von seiner Geliebten Samia gehört. Nun erfährt er in Bengasi von einem die ganze arabische Welt überspannenden Netzwerk von illegalen Briefboten und wagt es, Samia einen Brief mit einem Lebenszeichen zu senden.

  • Allemand Der Falsche inder

    Abbas Khider

    Ein geheimnisvolles arabisches Manuskript im ICE Berlin-München, das niemandem zu gehören scheint und worin acht Mal auf verschiedene Weise die Lebensgeschichte desjenigen erzählt wird, der es zufällig findet und liest. Abbas Khider verbindet das Tragische mit dem Komischen, das Groteske mit dem Alltäglichen, die Exotik des Orients mit den Lebenserfahrungen eines Flüchtlings. Er beeindruckt durch seinen ungeschönten Blick und die Beiläufigkeit, mit der er vom Elend wie von Wundern erzählt.

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